Damit endete das goldene Zeitalter der Piraten

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Salmagundi war im frühen 18. Jahrhundert eine vielseitige kalte Speisenplatte, die sowohl auf festlichen Tafeln als auch zur Resteverwertung diente. Die Verbindung zu Piraten entstand vor allem durch spätere Erzählungen rund um Bartholomew „Black Bart“ Roberts. Ob sie tatsächlich ein typisches Piratenessen war, lässt sich historisch nicht belegen – die Legende passt jedoch gut zu der bunten Mischung unterschiedlichster Zutaten. Das hier gezeigte Rezept basiert auf Patrick Lambs Royal Cookery von 1710 und zeigt, wie repräsentativ ein solches Gericht damals angerichtet werden konnte.

**Zutaten**

- 2 kleine Römersalate
- 2 Hähnchenbrüste (gegart)
- 6 Anchovisfilets
- 4 hartgekochte Eier
- 2 EL Petersilie, fein gehackt
- ½ Bio-Zitrone
- 12–16 Perlzwiebeln
- Optional: grüne Bohnen, Weintrauben, essbare Blüten

**Dressing**

- 5 EL Olivenöl
- 2 EL Weißwein- oder Apfelessig
- Pfeffer
- wenig Salz

**Zubereitung**

1. Salat in feine Streifen schneiden und als Bett auf einer großen Platte verteilen.
2. Hähnchen braten, in feine Streifen schneiden und dekorativ darauf anrichten.
3. Anchovisstücke zwischen dem Fleisch verteilen.
4. Gehackten Anchovis, Petersilie, fein gehackter Zitronenschale und etwas Zitronenfleisch vermengen und als kleinen Hügel in der Mitte platzieren.
5. Eier hacken oder in Spalten schneiden und zusammen mit weich gekochten Perlzwiebeln sowie optional Bohnen, Trauben und Blüten dekorativ anrichten.
6. Öl, Essig, Pfeffer und wenig Salz verrühren und erst kurz vor dem Servieren über die Platte geben.#kochen #rezepte #geschichte #historischegerichte
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Блюда из курицы
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